Liebe Freunde,
meine blogs sind rar geworden. Das aber nicht weil es nichts zu erzählen gäbe. Unser Leben hier in Afrika ist spannend und wir könnten sicher jeden Tag eine Geschichte schreiben. Wenn ich schon beim Geschichen erzählen bin: Dörte und ich hatten uns für gestern vormittag verabredet um das Projekt eines Freundes zu besuchen. Das Dorf liegt am Südende von Garissa. Ganz nahe am Tana River. Dort lebt ein kleines Volk das über Generationen mit einem Namen benannt wurde der sie ständig herabgesetzt hat. Inzwischen sind sie wieder unter ihren rechtmässigen Namen bekannt: Wa-Ilwana
laut Joshua Project https://joshuaproject.net/people_groups/13432/KE deutet ihr alter Name auf ihre Stellung als Sklaven der Somalis hin. Jedoch ihr neuer Name bedeutet dass sie freie Menschen sind.
Ihre Freiheit ist relativ, sie leben nach wie vor unter der starken Dominanz von Somalis. Sie leben an den Ufern des Tana Flusses, bauen Mais und Sorghum an wenn die Flutwasser der jährlichen Überschwemmungen zurückgehen. Sie fischen und sind immer auf der Suche nach Bienenvölkern um sich deren Honig anzueignen.
Hier kommt die Geschichte. Über den Verlauf von mehreren Jahren hat nun eine befreundete Organisation das Dorf besucht. Sie haben eine Schule aufgebaut und den Bauern geholfen ihre Kanäle zur Bewässerung anzulegen und sie haben ihnen gezeigt wie man mit weniger Wasser unter der heissen Sonne anbauen kann.
Generell wurden sie willkommen geheissen, bis auf einen Mann am Eingang des Dorfes. Er hat sie regelmässig beschimpft und Flüche entgegen geworfen. Eines Tages wurde er blind. Unsere Freunde fuhren ihn dennoch zur Klinik. Dort wurde kein körperlicher Schaden festgestellt. Alles war soweit normal, nur dass er nicht sehen konnte. Fragezeichen kamen auf, war dies die Strafe Gottes? Man muss verstehen dass unter diesem Volk Zauberei eine völlig normale Sache ist.
Einige Wochen verstrichen, der Mann war immer noch blind. Er lebte unter einem grossen Baum in dessen Zweigen ein Bienenvolk wohnte. Eines Tages, er war alleine zuhause, die Frau suchte nach etwas essbarem für die Kinder, passierte es. Der Bienenschwarm löste sich vom Bienenstock und griff an. Afrikanische Bienen sind bekannt für ihre Aggressivität. Sie attackierten erbarmungslos. Der arme Mann konnte nur noch unters Bett kriechen, auch dort war keine Sicherheit zu finden. Auf seine Schreie hin kamen Nachbarn angerannt nur um selber angegriffen zu werden.
Es dauerte nicht lange bis die Stachel von tausenden von Bienen dem Blutkreislauf des Mannes soviel Gift injizierten dass er wenig später für tot erklärt wurde.
In afrikanischer Weltanschauung ist dieses tragische Schicksal klar zu interpretieren. Auch wenn wir diese Weltsicht nicht teilen ist es dennoch sehr eindrücklich wie tief sich dieses Ereignis in die Erinnerung der Menschen des Dorfes eingeprägt hat. Unser lokaler tourguide war sichtlich berührt und gleichzeitig mit einer Ehrfurcht vor Gott beeinflusst. Er will sich davor hüten gegen Diener Gottes aufzustehen. Es ist besser Gastfreundschaft zu zeigen und gutes zu tun als den Zorn Gottes auf sich zu ziehen.
meine blogs sind rar geworden. Das aber nicht weil es nichts zu erzählen gäbe. Unser Leben hier in Afrika ist spannend und wir könnten sicher jeden Tag eine Geschichte schreiben. Wenn ich schon beim Geschichen erzählen bin: Dörte und ich hatten uns für gestern vormittag verabredet um das Projekt eines Freundes zu besuchen. Das Dorf liegt am Südende von Garissa. Ganz nahe am Tana River. Dort lebt ein kleines Volk das über Generationen mit einem Namen benannt wurde der sie ständig herabgesetzt hat. Inzwischen sind sie wieder unter ihren rechtmässigen Namen bekannt: Wa-Ilwana
laut Joshua Project https://joshuaproject.net/people_groups/13432/KE deutet ihr alter Name auf ihre Stellung als Sklaven der Somalis hin. Jedoch ihr neuer Name bedeutet dass sie freie Menschen sind.
Ihre Freiheit ist relativ, sie leben nach wie vor unter der starken Dominanz von Somalis. Sie leben an den Ufern des Tana Flusses, bauen Mais und Sorghum an wenn die Flutwasser der jährlichen Überschwemmungen zurückgehen. Sie fischen und sind immer auf der Suche nach Bienenvölkern um sich deren Honig anzueignen.
Hier kommt die Geschichte. Über den Verlauf von mehreren Jahren hat nun eine befreundete Organisation das Dorf besucht. Sie haben eine Schule aufgebaut und den Bauern geholfen ihre Kanäle zur Bewässerung anzulegen und sie haben ihnen gezeigt wie man mit weniger Wasser unter der heissen Sonne anbauen kann.
Generell wurden sie willkommen geheissen, bis auf einen Mann am Eingang des Dorfes. Er hat sie regelmässig beschimpft und Flüche entgegen geworfen. Eines Tages wurde er blind. Unsere Freunde fuhren ihn dennoch zur Klinik. Dort wurde kein körperlicher Schaden festgestellt. Alles war soweit normal, nur dass er nicht sehen konnte. Fragezeichen kamen auf, war dies die Strafe Gottes? Man muss verstehen dass unter diesem Volk Zauberei eine völlig normale Sache ist.
Einige Wochen verstrichen, der Mann war immer noch blind. Er lebte unter einem grossen Baum in dessen Zweigen ein Bienenvolk wohnte. Eines Tages, er war alleine zuhause, die Frau suchte nach etwas essbarem für die Kinder, passierte es. Der Bienenschwarm löste sich vom Bienenstock und griff an. Afrikanische Bienen sind bekannt für ihre Aggressivität. Sie attackierten erbarmungslos. Der arme Mann konnte nur noch unters Bett kriechen, auch dort war keine Sicherheit zu finden. Auf seine Schreie hin kamen Nachbarn angerannt nur um selber angegriffen zu werden.
Es dauerte nicht lange bis die Stachel von tausenden von Bienen dem Blutkreislauf des Mannes soviel Gift injizierten dass er wenig später für tot erklärt wurde.
In afrikanischer Weltanschauung ist dieses tragische Schicksal klar zu interpretieren. Auch wenn wir diese Weltsicht nicht teilen ist es dennoch sehr eindrücklich wie tief sich dieses Ereignis in die Erinnerung der Menschen des Dorfes eingeprägt hat. Unser lokaler tourguide war sichtlich berührt und gleichzeitig mit einer Ehrfurcht vor Gott beeinflusst. Er will sich davor hüten gegen Diener Gottes aufzustehen. Es ist besser Gastfreundschaft zu zeigen und gutes zu tun als den Zorn Gottes auf sich zu ziehen.


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