Tolle Verstärkung aus Kijabe
Gestern durften wir die zweite Runde unserer Notfallmediziner verabschieden. Kurz bevor der Flieger kam um die beiden jungen Männer abzuholen trafen wir uns noch in einem der schönen Hotels in unsrer Stadt. Da wächst Gras und schöne Bäume die man sonst bei uns nicht sieht. Ein richtig schöner Park der immer wieder zu Fotosessions einlädt.
Die junge Dame die noch im Bild ist, ist eine Ärztin aus Kabarak die ihr interkulturelles Praktikum bei uns macht. Mit diesem team setzten wir uns zusammen um zu reflektieren wie sie die Zeit bei uns in diesem neuen Programm empfanden und welche Lektionen sie gelernt haben. Es war toll zu hören wie sie respektiert wurden und ihre Veränderungsvorschläge für das Krankenhaus grösstenteils angenommen wurden. Die kulturellen Unterschiede waren ziemlich krass konnten aber im Gespräch gut verarbeitet werden.
Zusammen mit der jungen sehr engagierten Ärztin besuchten wir unseren Freund Daud. Daud hat vor kurzem einen neuen Rollstuhl bekommen, der musste aber auf seine Körperform angemessen werden. Daud ist zwar schon 23 Jahre alt, hat aber vor etwa einem halben Jahr zum ersten mal einen Arzt gesehen. Jetzt in der Regenzeit hat er sich eine richtig dicke Erkältung zugezogen und ist nur am husten. Durch seine Schwäche kann er aber kaum den Schleim raushusten und leidet ziemlich. Sarah, untersucht ihn hier um zu checken ob er sich eine Lungenentzündung zugezogen hat.
Und wenn man dann schon mal im Dorf ist, findet man immer eine ganze Menge kranker Kinder. Entwurmungstabletten sind immer gut, weil wirklich fast alle mit Würmern belastet sind. Für uns alle war es schön zu sehen dass die Pflege zu Hause auch in diesen sehr schwierigen Umständen scheinbar immer noch die beste Pflege ist. Daud hat immer Kinder um sich, er wird gedreht so dass er keine Druckstellen vom liegen bekommt.
Für unsere Ärzte aus dem besser gestellten Kenia sind diese Besuche im Dorf immer wichtig um sich klarzumachen dass Gesundheit wirklich im Haushalt anfängt und nicht im Krankenhaus. So vieles an Komplikationen kann vermieden werden durch Aufklärung etc.
Bis demnächst wieder








