Samstag, 31. August 2024

Hochzeit Benji und Laura


Ende Juli machten wir uns auf den Weg nach Deutschland um an der Hochzeit von Laura und Benji dabei zu sein. Wie auf dem Bild zu sehen, ein wunderschönes Brautpaar mit Gästen aus aller Welt. Von Neuseeland, Australien, USA und natürlich Schweiz und Deutschland kamen liebe Menschen angereist um dem Brautpaar die Ehre zu geben. Das setting, in einem Weingut in den Freiburger Weinbergen, war das perfekte Ambiente um das frisch gebackene Ehepaar in ihr Eheglück zu begleiten. 



Direkt anschliessend an die Hochzeit durften wir zum erstenmal die Westschweiz bereisen. Möglich gemacht war das durch die Grosszügigkeit von Freunden, die uns ihr Auto zur Verfügung gestellt haben. Auch dort durften wir etwas von der Grösse des Reiches Gottes schmecken. Die Familie, die Hanna-Joy vor mehr als 11 Jahren zum französisch praktizieren aufgenommen hatte, durften wir nun kennenlernen und mit ihnen richtig schöne Gemeinschaft erleben. 


In dem Bauernhaus, in dem ich aufgewachsen bin, konnten wir noch einige Tage verbringen. So lange ich denken kann, nisten dort mehrere Schwalbenpärchen. Es ist etwas besonderes, das emsige Treiben der Schwalbeneltern zu beobachten, mit der sie ihre Jungen dazu antreiben, bald das Nest zu verlassen. So ähnlich fühlt es sich an, wenn die Jungen, die eigenen Kinder, die Flügel ausbreiten und fliegen. Sie stehen auf eigenen Füssen in unserem Falle, leben ihr eigenes Leben und das ist wunderschön zu beobachten. Wir sind dankbar für den Segen von Kindern und für alles, wie sie unser Leben bereichern. 





 

Freitag, 31. Mai 2024

Kurzer trip nach Deutschland


 Der Mai geht zu Ende und nun noch schnell ein kurzes update und Rückblick auf die vergangenen 2 Monate.

Diesen Monate feierte unsere Organisation 70 Jahre ihres Bestehens. Es fielen einige Dinge zusammen so dass es mir möglich war, für nur 2 Wochen in Deutschland zu sein und diesen wichtigen Meilenstein unserer Geschichte mit zu feiern.

Für Doortje und mich waren es dieses Jahr immerhin schon 25 Jahre dass wir mit unserer Organisation unterwegs sind. Das wäre an sich schon einen Rückblick wert. Aus diesem Grund bin ich froh dass wir diesen blog seit Ende 2007 doch ziemlich regelmässig up to date halten. So kann ich immer wieder mal zurückblättern und die Hoch-und Tiefpunkte unseres Lebens nachlesen und nachschauen dort wo die Geschichten mit Bildern untermalt sind. 


 

Nächste Woche schon macht Dörte sich auf den Weg nach Deutschland um ebenfalls mit unserer Organisation etwas Zeit zu verbringen bei einem gemeinsamen retreat in der Nähe von Bremen. Und natürlich ist dann ein Besuch beim alternden Vater auch dabei der gar nicht allzuweit weg von dort wohnt.


 

Wir erleben hier im Moment eine Hitzewelle die selbst für die einheimischen hier sehr schweisstreibend ist. Wir haben Temperaturen so um 36 Grad jeden Tag, nachts gehen die Temperaturen dann aber doch so weit zurück dass man zumindest schlafen kann. Es ist laut Angaben unserer einheimischen Freunde wohl sehr ungewöhnlich für unseren Ort, dass es so heiss ist und über doch lange Zeit. Denn im Normalfall ist unsere Stadt der Zufluchtsort für die Menschen aus den heissen Küstengebieten. Im Sommer steigt die Einwohnerzahl auf das doppelte an wenn die Menschen aus Djibouti hier aufschlagen, meistens bis rein in den Oktober. Dann gehen sie wieder zurück, wenn die Temperaturen wieder erträglicher geworden sind. 


 

Das Leben von Nomaden in all ihren Facetten, und für uns gilt das auch, immer unterwegs für den Herrn


Donnerstag, 14. März 2024

Februar verpasst

 Hallo 

Leider kam die richtige Kamera nicht mit, die mit dem langen Objektiv. Als wir im Februar für einige Wochen in Kenya waren, konnten wir diese zwar ausgraben aber aufgrund der anderen Dinge die mit mussten, blieb die in Nairobi zurück.
Dafür durfte mein gutes altes Mountain Bike mit. Mit dem dazugehörigen Home trainer steht es jetzt auf unserer Veranda und hilft mir dabei meine Fitness aufrechtzuerhalten oder wieder neu aufzubauen. Dieses MTB hatte ich mir zu meinem 50igsten angeschafft. Es hat mir über die Jahre viel Freude bereitet.

Vor einer Woche kam der erste Regenguss nach fast 6 Monaten Trockenzeit. Es hat bestimmt 2 Stunden richtig schön geregnet. Und jetzt nach nur wenigen Tagen kommt neben zarten grünen Gras auch manches andere Leben hervor. Die Riesenschildkröten, von denen es hier unglaublich viele gibt, kamen plötzlich wieder hervor. Die müssen sich während  der Trockenzeit irgendwie eingegraben haben. 

Hier sieht man tatsächlich das erste zarte Grün im Blick auf unsere Stadt mit den Kühen auf der Weide, die in perfekter Symbiose mit den weissen Vögeln leben. Ich habe mal gelernt dass diese Vögel die Zecken von den Kühen wegpicken. 

Viele sind erstaunt wenn wir erzählen dass in unserer Gegend aktiv Landwirtschaft betrieben wird. Nach dem Regen letzte Woche kamen die Traktoren auf die Felder und alles wird bereit gemacht für die Aussaat von Sorghum und Mais. Speziell auf diesem Feld werden allerdings Tomaten und Kohl, Zwiebeln und anderes Gemüse für den lokalen Markt. Die Uni mit der wir arbeiten, hat letztes Jahr eine mindestens 10 Hektar grosse Farm angelegt. Durch Mithilfe von ausländischen Geldgebern lief die Sache recht gut an. Es stehen sogar mehrere Gewächshäuser auf der Farm in denen Tomaten und Gurken gezogen werden. Demnächst entsteht noch eine Versuchsfarm die von der FAO finanziert wird. Wahrscheinlich wird Dörte da mit gestalten dürfen. 
Das brandneue Gewächshaus mit sehr gesund aussehenden Tomaten. Wir sind echt stolz auf die Innovation und den Enthusiasmus den wir bei unseren Partnern entdecken. 




Dienstag, 30. Januar 2024

Der Monat Januar in Bildern







Wie schon berichtet waren unsere Kinder für ein paar Wochen und wir konnten gemeinsam feiern und das Land etwas mehr erkunden. Es waren viele Überraschungen dabei. Natürlich die vielen freundlichen Menschen die mit uns die Party für die Kinder vorbereitet hatten, das waren tatsächlich die Nachbarn, die hauptsächlich daran gearbeitet hatten, die 3 Ziegen und die 25 kg Reis zuzubereiten.
 
Es war unglaublich die Effizienz zu beobachten nachdem wir die Freiheit gaben, das Fest genauso zu gestalten wie sie es für einen Rückkehrer machen würden, der nach langer Zeit im Ausland wieder nach Hause kommt. 
Die 4000 Jahre alten Felsmalereien waren einfach nur beeindruckend. Wer hätte das gedacht dass dieses kleine Land im Horn von Afrika solch fantastiche archäologische Wunder zu bieten hätte.
Wir standen/sassen vor den Figuren um zu rätseln was sich alles für Figuren unter den Abbildungen befinden. Das meiste sind Bilder von Rindern, die scheinbar schon vor so vielen Jahren die Lebensgrundlage gebildet haben, so wie sie es auch heute noch tun. 
Einige hundert Kilometer weiter trafen wir auf ein weiteres Wunder. In einem hochgelegenen Ort nicht weit von der Küste entfernt hatten die Briten ihre Stützpunkte aufgebaut. Weg von der extremen Hitze an der Küste. Dort fliessen Bäche und bilden sich kleine Teiche in denen wir waden konnten. Völlig unerwartet in einem so trockenen Land.
Äthiopien liegt nur wenige Kilometer von unserer Stadt entfernt und ihre sagenhaft leckere Küche ist immer ein Anziehungspunkt.
Zum Teamleben gehört Gemeinschaft und gemeinsames Singen. Hier waren wir für einen Gebetskreis zusammen und hatten für Nordafrika gebetet und Gott gepriesen.
Das Terrain und der Landcruiser lädt ein zu einem Ausflug in die nahe Umgebung. Hier waren wir tatsächlich auf Ausschau nach einem Punkt den wir besuchen wollten. War also nicht nur show.
An unseren morgendlichen Gebetsspaziergängen finden wir immer wieder fast herbstliche Stimmungen. Diese Hecke war komplett mit Spinnweben zugesponnen. 
Zu meinem Geburtstag kamen die Männer unseres teams zu mir nach Hause und ums Feuer herum erzählten wir uns Geschichten und stocherten im Feuer. Das Bier hat gefehlt aber die Gemeinschaft war schön.
Zu unserem team gehören 4 grössere Jungs wie hier auf dem Bild zu sehen, die brauchen immer wieder Auslauf. 
Ein konstanter Begleiter ist das Kamel, egal ob in der Stadt oder auf dem Land. Hier ist eine kleine Gruppe beladen mit Holzkohle die irgendwo im Busch vermutlich illegal gebrannt wurde.
Und noch ein Bild von den Felsmalereien.
Bis demnächst