Twende Safari,
dieses Jahr kamen unsere Kinder uns hier im Land besuchen. Hier ein twende Safari mit einem Gruss zum neuen Jahr.
Gottes Segen
Twende Safari,
dieses Jahr kamen unsere Kinder uns hier im Land besuchen. Hier ein twende Safari mit einem Gruss zum neuen Jahr.
Gottes Segen
|
Rundbrief Advent 2023, leider fehlen hier die Bilder. Aber der Text ist der richtige, der, den wir auch über den email Verteiler verschickt haben. Viel Spass beim Lesen.
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Mitte Oktober "mussten" wir beide in Griechenland rechtzeitig zu einem Seminar erscheinen. Das fand südlich von Athen statt. Da es logistisch sinnvoll war, noch kurz bei Dörtes Schwester vorbeizuschauen, flog Dörte eine Woche früher los, und wir trafen uns dann in Athen am Flughafen. Es war auch eine Zeit des Verschnaufens, wie es der Stuhl hier in den Weinbergen unweit von Korinth verdeutlicht.
Kultur ist in Griechenland einfach mit eingebaut. Wo man geht und steht sind antike Gemäuer und Tempelanlagen aus der griechischen Mythologie. Man könnte sicherlich Wochen damit verbringen um sich damit auseinanderzusetzen. Uns haben aber die Spuren von Paulus interessiert. Deswegen waren Ausflüge nach Korinth und Athen unerlässlich.


Es ist gut zu reisen, Reisen bildet, so sagt man.
Nach fast genau 3 Monaten in Safariland war es für uns Zeit wieder mal in den Flieger zu steigen. Die erste Etappe auf unserer Tour war Rom. Von dort aus mit dem Zug weiter in das Städtchen Frascati nur eine halbe Stunde oder so entfernt. Dort konnten wir in einem kleinen Air BnB zwei Tage verbringen bevor die Arbeitskonferenz unserer Organisation stattfand. Es war ein besonderes Erlebnis zwei saudi arabische junge Christen als Sprecher der Konferenz zu haben. Erstaunliche Dinge passieren in Ländern die als verschlossen für das Evangelium gelten. Der Geist Gottes durchbricht alle Grenzen.
Nach einer Woche ging es wieder in den Zug um rechtzeitig zur Hochzeit von Naomi und Remy in Zürich zu sein.
Nach dem Tod Sauls wird David König von Juda. David fragt Jahwe: "Soll ich jetzt in eine der Städte Judas hinaufziehen?" Jahwe sagte: "Zieh hinauf!" David fragte weiter: "Wohin soll ich gehen?" - "Nach Hebron" war die Antwort. Da zog David dort hinauf.
Diese Art von Gott Weisung zu erfragen ist erlaubt und sogar gewünscht. Es hat uns geholfen mutig voranzugehen und uns auf das Angebot einzulassen. Heute am letzten Tag des Monats April hat der Vermieter sein Versprechen wahr gemacht und hat das Haus hergerichtet und sogar noch putzen lassen. Heute war die Schlüsselübergabe und so nach und nach werden wir dann einziehen. Ohne Eile weil unsere Möbel erst Richtung Ende Mai bereit sind von der Hauptstadt hierher transportiert zu werden. Wir kaufen den Hausstand von einer jungen amerikanischen Familie, die nach 3 Jahren wieder zurückkehrt.
Doortje kam letzten Sonntag von ihrem Kurzbesuch bei ihrer Schwester wieder zurück. Ich holte sie ab, wohlwissend dass meine Papier nicht in Ordnung waren. Auf dem Weg zum Flughafen wurde ich von der Polizei rausgeholt. "Papiere, Visum"- war die unfreundliche Begrüssung in rudimentärem Englisch. Die sind noch in der Einwanderungsbehörde - so musste ich zugeben. Erst einige Anrufe später durfte ich wieder weiterfahren. Mein bewaffneter Begleiter Mohamed - der immer dabei sein muss wenn ich als Fremder hier auserhalb der Stadt unterwegs ist, hat versucht ein gutes Wort für mich einzulegen, kam aber auch nicht durch.
Für die nächsten Fahrten zwischen Boston und Houston wäre es absolut gut wenn die Papiere durchgehen so dass wir ungehindert Besucher abholen können, Möbel transportieren können und auch weitere Gegenden des Landes erkunden können.
Frohe Ostern nachträglich
Das Bild oben zeigt unsere Ostertradition, das Backen eines Osterlammes. Dieses Jahr durften wir Ostern in einem völlig anderen Kontext feiern, nicht in Deutschland, nicht in Kenia, sondern in unserem neuen Einsatzort im Horn von Afrika. Das Land zeigt sich in wunderschönem grün, denn seit unserer Ankunft Mitte März regnet es hier fast jeden Tag. Die Verwandlung des Landes ist unglaublich. Bei unserer Fahrt von der Hauptstadt in unseren Einsatzort fuhren wir durch trockenes und staubiges Land.
Vor einigen Tagen fuhren wir die gleiche Strecke zurück um einige Leute zum Flughafen zu bringen, eine davon war meine Frau. Das Land sieht zum Teil aus wie ein englischer Rasen, grün und fruchtbar, kaum zu glauben. Die Reise nach Deutschland war sehr kurzfristig entschieden, denn meine Schwägerin kämpft mit einer schweren Krankheit und wir hatten beide den Eindruck dass jetzt ein guter Zeitpunkt ist für sie da zu sein.
Wir sind jetzt gut einen Monat hier im Land und sind dankbar für die Zeit des Einlebens und die positive Art und Weise wie wir hier angenommen wurden. Unser team besteht aus 7 Erwachsenen aus verschiedenen Nationen. Wir wohnen derzeit im Haus eines Kollegen und nutzen das Auto eines anderen Kollegen und auch sonst wird vieles sehr grosszügig geteilt und es besteht eine Atmosphäre wo jeder weiss dass wir einander brauchen. So nach und nach wird das team wieder wachsen, manche kommen wieder nach einer längeren Abwesenheit. Und andere werden dann neu im team sein.
Inzwischen haben wir uns für ein Haus entschieden das wir ab Mai mieten, noch wird es vom Hausbesitzer hergerichtet. Und so gehen wir Schritt für Schritt weiter um neues Land einzunehmen. Ich halte die Leser weiter auf dem laufenden.