Statt am 16ten Mai spät abends zu fliegen verspätete sich unser Flug um gute 3 Stunden so dass wir erst frühmorgens am 17. Mai von Nairobi Airport abhoben. Die Verspätung führte dazu dass wir unseren Anschlusszug von Frankfurt nach Kiel verpassten. Einige Stunden später sassen wir dann dennoch im Zug und konnten nach einer ruhigen Zugfahrt unsere Tochter Hanna-Joy in den Arm nehmen. Sie führte uns durch ihre neue Heimat Kiel bei schönem Wetter.
Nach ein paar Tagen der Akklimatisierung, Umgewöhnung an den Rechtsverkehr nebst einigen anderen Kleinigkeiten, die auffallen wenn man zurückkehrt, übernahmen wir das Auto der Kinder. Über einige Zwischenstationen in Buxtehude und Oldenburg kehrten wir endlich heim in unsere eigenen vier Wände. Es war super schön an der Wohnungstür einen bunten Willkommensgruss vorzufinden. Sogar der Kühlschrank war mit leckeren Sachen gefüllt.
Nachdem wir uns einigermassen wieder eingerichtet hatten ging die Reise auch schon wieder weiter. Es ging von dort aus in meine alte Heimat in Bayern. Natürlich durfte ein kurzes Verweilen am Grab meiner vor 2 Jahren verstorbenen Eltern nicht fehlen.
Heimataufenthalt ist nicht Heimaturlaub sondern Heimatdienst. Wir sind in Gemeinden und Gruppen unterwegs, erzählen von unseren Erlebnissen dort wo wir eingeladen sind. An dem katholischen Feiertag, Fronleichnam, der im überwiegend katholischen Bayern natürlich gefeiert wird, fand ein Treffen von verschiedenen Kirchen statt. Die Veranstaltung trug den Namen "Christustag". In einem "Schäferwagen" bzw. davor fand der Gottesdienst statt. Wir durften mitwirken an diesem Freiluftgottesdienst. Darüber hinaus gibt es viele andere Gelegenheiten unser Kernthema immer wieder in den Vordergrund zu rücken. Wir freuen uns wenn Menschen sich dafür interessieren was in unserem Teil der Welt passiert, der inzwischen durch die furchtbaren Ereignisse in der Ukraine überschattet ist.
Bis zum nächsten mal



