Langsam aber stetig
So steigt die Kurve an. Eigentlich so wie die Gesundheitsbehörden es sich gewünscht haben. Langsam - flatten the curve - die Kurve der Ansteckungen möglichst flach halten. So hiess das Mandra von Anfang hier in Kenya. Und es scheint so zu sein, obwohl die Dunkelziffer natürlich niemand kennt. Und jeder der etwas von Epidemien und Pandemien versteht hält den Atem an und wartet auf den grossen Tsunamie von Infektionen. Mögen wir davor bewahrt bleiben.
Um die Situation noch zu verschärfen entschlossen sich die Krankenpfleger heute zu einem Streik. Sie haben bestimmt allen Grund dazu und doch kommt er sehr ungelegen. Gerade jetzt wo ein starkes System gebraucht wird, brechen die wichtigsten Kräfte weg. Leider ist das Gesundheitssystem hier nicht so wie in Deutschland. Es fehlt eigentlich an allem und noch dazu an dem politischen Willen etwas positiv zu verändern. Ich hoffe sehr dass sich der Streik bald auflöst. Heute war ich mit meinem team betend in der Stadt unterwegs, hoffend dass Gott Herzen verändert.
Wir beten ja oft für Regen in diesem Teil der Welt der oft von Trockenheit betroffen ist. Vor kurzem hat die Regenzeit begonnen. Wenn es regnet dann regnet es wie aus Eimern. Der Fluss an dem wir leben kommt vom Hochland und ist an sich schon voll. Nun aber sind auch die Dämme die zur Stromgewinnung genutzt werden, auch bis zum Rand voll und drohen überzulaufen bzw. die Schleusen müssen geöffnet werden um Dammbrüche zu verhindern. Wenn das geschieht überfluten die Flussauen die allerdings von sehr vielen Menschen bewohnt werden. Das Bild entstand gestern noch vor dem Regen der uns in der letzten Nacht erreicht hat.
Wir hoffen und beten dass die Flut nicht unser Haus erreichen wird.
Bleibt gesund



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