Der März dieses Jahres führte Doortje und mich in den Norden Ugandas. In diesen Corona zeiten zu fliegen ist ja gar nicht so einfach. Erst mal muss der Coronatest her, es muss zeitlich passen, dass er nicht zu alt ist bevor man in den Flieger steigt. Das funktionierte so weit ganz prima. In Kampala, der Hauptstadt Ugandas, angekommen, wurden wir vom Taxi in einem Sozialzentrum abgesetzt, in dem eine junge, mutige, deutsche Frau einen Dienst unter unserer Volksgruppe angefangen hat.
Am nächsten Morgen waren wir schon auf dem Weg nach Norden. Dort wo noch vor 10 bzw. 15 Jahren die berühmt berüchtigte "Lords Resistance Army" unter Joseph Kony auf brutalste Weise die Menschen von Süd Sudan und Nord Uganda terrorisierte. Inzwischen ist das Land befriedet und dennoch sind die vielen tausende von ehemaligen Kindersoldaten da. Mit einigen waren wir in engerem Kontakt und konnten ihre Geschichten uns anhören.
Von der Stadt Kitgum die schon ziemlich weit im Norden liegt fuhren wir noch eine Stunde nördlich, recht nah an die südsudanesische Grenze heran. Dort ist ein richtig netter compound mit Rundhütten die vor einiger Zeit von einem deutschen Missionar gebaut wurden.
Die beiden weissen hier im Bild waren einer der Hauptgründe warum wir uns auf den Weg nach Uganda gemacht haben. Alte Freunde die neues wagen wollen. Die Kinder aus dem Haus, noch geht etwas, Energie ist noch da, "lass es uns nocheinmal anpacken." Für uns war es ein Privileg uns mit dem Ehepaar zusammen die Möglichkeiten anzuschauen und gemeinsam zu reflekiteren.
Der ganze Stolz des Stammes der Acholi sind ihre Rinderherden. Die Hörner sind echt spektakulär.
Wir wünschen Euch ein gesegnetes Osterfest, der Herr ist auferstanden, Er ist wahrhaftig auferstanden.





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