Donnerstag, 30. August 2018

Der August in Bildern



Hallo,
Schon wieder ein Monat vergangen. Jeder Tag voll mit Erlebnissen und Erfahrungen, mit vielen schönen Geschichten und Erinnerungen die sich einprägen. 
Im Bild unten seht ihr die alte Bahn die vor über 100 Jahren noch von den Engländern erbaut wurde. Die alte Diesellok rauscht mit atemberaubenden 20 - 25 Stundenkilometern an uns vorbei. Ein kleiner Ausflug in die Nostalgie, wahrscheinlich wird es diese Schmalspurbahn nicht mehr lange geben seit die moderne chinesische Eisenbahnlinie von Mombasa nach Nairobi täglich mehrere hundert Passagiere befördert. 
Als Joas Benjamin uns in diesem Monat besuchen kam war es ganz natürlich die alten Plätze aufzusuchen die für ihn Jugenderinnerungen sind. Einer davon ist das "Paradise", ein verwunschener Ort im dichten Wald mit Wasserfällen. Zusammen mit Dörtes Neffen Lorenz, für den es der erste Trip nach Afrika war, musste natürlich geschraubt werden um die obligatorische Buschtour zu machen. Und Lorenz feierte seinen 20. Geburtstag bei uns. 


Unser Weg führt uns immer wieder zurück nach Kijabe um uns mit Kollegen zu treffen und Einsätze zu besprechen. Hier sind wir vor der Notaufnahme.


Nach einigen Tagen Verschnaufspause in Kijabe geht es dann auch meist schnell wieder zurück in unser Zuhause hinter dem Fluss. Hier ist der mächtige Tana Fluss der wie eine Grenze funktioniert. Es gibt dort ständig Polizeikontrollen. Meist werden die kontrolliert die aus dem Osten in das zivilisierte Kenia reisen. Die Bedrohung durch kriminelle Elemente ist immer noch akut so dass die Regierung besonders aufmerksam ist und versucht Schmuggler rechtzeitig aufzuspüren. 


Wir freuen uns über jede Gelegenheit zu predigen und zu lehren. Hier predige ich über den lahmen Bettler der vor dem Tempel sitzt und bettelt. Petrus und Johannes, auf ihrem Weg zum Gebet, halten an und sprechen die berühmten Worte: Silber und Gold habe ich nicht, das was ich aber habe, gebe ich Dir. Im Namen Jesu Christi von Nazareth, steh auf und geh. 


Unsere Teamkollegin hatte die fantastische Idee Dörtes Geburtstag in einem besonderen Ambiente zu feiern. Unter einem kleinen Pavillon in einer netten Hotelanlage in unserer Stadt feierten wir zusammen mit einigen ausgewählten Freunden. Jeder der anwesenden durfte kurz das sagen was er an Dörte besonders findet und so ging sie aus dem Abend raus mit vielen lieben Worten der Wertschätzung. 


Egal wo wir auftauchen, Kinder sind überall. In kürztester Zeit ist es möglich die Kinder so zu mobilisieren dass Party Stimmung entsteht. Der junge Mann mit dem breiten Lächeln ganz rechts ist unser Mitarbeiter. Er fing an rhytmisch zu klatschen und schon fing der Tanz an. Wow, die kids können tanzen. 


Inzwischen gehören wir fast schon zu dieser Institution. Durch konstante Besuche und immer wiederkehrende Kurse und Seminare die wir durchführen haben wir inzwischen sehr gute Beziehungen dahin. Nächste Woche findet dort wieder ein Seminar statt das wir gestalten. 


Hier am Tanafluss, auf der westlichen Seite liegt ein kleiner Ort mit dem Namen Sombo. Der wird schon seit Jahren von einer unserer Partnerkirchen betreut. Es ist dort eine Schule entstanden. Einige unserer Studenten die durch unser Training gingen machen dort ihre Praktika und setzen sich kulturübergreifender Arbeit aus. 



Auf eine unserer Reisen bot sich die Gelegenheit an einem kleinen Ort vorbeizufahren der im Mündungsgebiet des Tana River liegt. In diesem Ort liegen heute noch die Gräber von den ersten deutschen Missionaren die zum Ende des 19. Jahrhunderts dort ihre missionarischen Aktivitäten begannen. Für mich ein beeindruckender Besuch, zumal ich schon seit langer Zeit diesen Ort sehen wollte wo unsere Vorgänger gearbeitet hatten und manche von ihnen ihr Leben liessen. 


 Bis zum nächsten mal, ciao

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