Donnerstag, 31. Mai 2018

Der Mai in Bildern

Ihr lieben,

Als Dörte und ich Ende April von einem trip nach Nairobi und Kijabe zurück kamen, wussten wir dass es chaotisch werden würde. Das Land hat unglaublich viel Regen abbekommen so dass die Dämme und Flüsse zum bersten voll waren. Ein Damm musste als Notfallmassnahme Wasser ablassen so dass es zu keinem Dammbruch kommt. Das führte dann zu einer echten Katastrophe für viele Menschen die nah am Fluss wohnen. Das Haus hier unten hatte Wasser bis zum Fenster und ist somit nur noch gut zum Abriss. Für viele andere blieb nichts mehr übrig ausser das was die Menschen am Leib trugen.  


Für diese Menschen kamen wir als Freunde und Nachbarn zusammen um zu überlegen wie wir ihnen in der Stunde der Not am effektivsten helfen können.Unten sieht man einige der Ältesten der Flüchtlingslager mit denen wir unseren medizinischen outreach planten.


Der kleine Lausbub hier fand die Aufregung und die vielen Helfer ziemlich spannend und liess sich gerne ablichten.


Wir nutzen jede Gelegenheit die sich uns bietet nicht nur Sachen wie Medizin oder Nahrungsmittel auszugeben, sondern immer und direkt eine Lehreinheit in Sachen Hygiene (Cholerausbruch während der Zeit) Gefahren bei Neugeborenen und jungen Müttern zu kennen und wie man darauf reagieren kann. Und ganz selbstverständlich fliessen unsere Werte die aus dem Evangelium kommen mit ein.



Insgesamt sahen wir in den verschiedenen camps über 2 Wochen verteilt mehr als  1200 Patienten und inzwischen haben wir noch eine Schulspeisung angefangen von der mehr als 120 Kinder profitieren die sonst kaum etwas zu essen abbekommen würden.


Hier ist Dörte mit unserem Mitarbeiter Geofrey während sie dabei sind Ordnung in das leicht zu entstehende Chaos zu bringen. Es ist hier eine Mischung aus verschiedenen Stämmen die hier im Leid zusammenkommen. Die Somalis und die Malakote, die sonst wenig miteinander zu tun haben leiden zusammen und erhalten gemeinsam Hilfe.  

Wir arbeiten immer mit einheimischen Krankenpflegern um die Masse der Patienten schnell und effizient zu versorgen. Es war nicht ungewöhnlich über 300 Patienten an einem Tag zu sehen. 


Sehr schön ist es wenn Brüder und Schwestern in Eintracht zusammen sind. Hier sind wir mit unseren chinesischen und amerikanischen und kenianischen Geschwistern zusammen um dieses Hilfsprojekt erfolgreich durchzuführen.



Für einige Tage wurde unser Haus ein neues Zuhause für eine junge Familie die ebenfalls durch das Flutwasser ihrer Wohnung beraubt wurde. Wir sind schon länger befreundet und konnten auf diese Weise schon mal üben wie es ist Oma und Opa zu sein.



Im Juni werde ich für 2 Wochen in Deutschland sein und zwar vom 7.6. bis zum 21.6. zur Missionskonferenz in Velbert und natürlich werde ich auch einen Besuch bei den Eltern abstatten und einige Freunde sehen. Und natürlich wie immer das highlight schlechthin ist es wenn wir unsere Kinder sehen. Ich werde auch mit ihnen einige Zeit verbringen. 
Bis zum nächsten blogeintrag

Keine Kommentare: