Liebe
Verwandte und Freunde,
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Der Takt
und die Musik sind eindeutig orientalisch, die Musik geht sofort
in die Beine ..., die Bewegungen sind nicht kompliziert. Endlich
kann ich (Dörte) mit Somalimädels mal tanzen. Und dann noch in
dieser unerwarteten Umgebung, nämlich zwischen den Vorlesungen.
Die Unterrichtswoche "Entfalte Dein Potential - wie Du die
Welt verändern kannst" ist am Höhepunkt angelangt. Die
interaktive Gestaltung des Kurses hat die Stimmung fröhlich und
offen gemacht.
Um ihr Zertifikat zu bekommen, mussten die Teilnehmer einen
Aktionstag "Gesundheit" vorbereiten und durchführen.
Theaterspiele und Gedichte, Tauziehen und Sackhüpfen überraschten
die Leitung der Uni, sie waren begeistert von ihren Studenten.
Das Lachen war aus der Uni verschwunden seit vor 3 Jahren die
vielen Studenten umkamen. Einer der Professoren bemerkte, dass er
zum ersten Mal Fröhlichkeit in Garissa erlebt hat.
Wir schauen zurück auf unser erstes Jahr in Garissa, im Nordosten
Kenias. "Beschenkt" ist das Wort, welches uns dazu
einfällt. Aus einem Stadium der Unsicherheit, mit wackligen
Knien, tief im Herzen Glauben dort einen Auftrag zu haben, waren
wir damals losgezogen
Einige Ausschnitte aus den letzten Monaten:
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Unser
Projekt hält uns in Bewegung. Wir sind viel in den Dörfern um Garissa
unterwegs, lernen und lehren. "People don't care how
much you know until they know how much you care." -
"Es interessiert die Leute nicht wieviel du weisst solange
sie nicht wissen wie sehr Du Dich für sie interessierst." So
lautet unser Motto mit dem wir hier unterwegs sind.
Jede Aktion oder Lehreinheit in einem Dorf braucht vorbereitende
Gespräche mit dem Chief und seinen Ältesten. Erst wenn jeder
seine Bedenken äußern und die Abläufe durchgesprochen sind, dann
empfangen sie uns freundlich. In zwei Dörfern arbeiten wir mit
lokalen Kollegen und bieten med Behandlung und auch Fussball für
die Kinder an. Fussball zieht auch hier die Jugend an
wie überall auf der Welt. Beim Kicken sprechen alle die gleiche
Sprache, eine super Plattform über Werte zu sprechen
und die Jugend zu formen.
Das Bild oben zeigt eine ganz simple Einrichtung zum
Händewaschen. Bei der Anzahl von Choleraopfern ein ziemlich
wichtiges Zubehör zum Haushalt.
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Die
Mütter mit den kleinen Kindern auf der Matte, sie warten bis sie
behandelt werden und die Kinder geimpft werden. Das Vordach gibt
etwas Schatten. Woher nehmen sie die Energie her um mit minimaler
Versorgung ihre 6-10 Kinder zu versorgen?
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Teamleben - "Riverside
Fokusteam"
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Eine Motivation wieder in den Nordosten Kenias zu ziehen ist die
Ausbildung von neuen Missionaren. In Kürze starten wir offiziell
als Team von 5 Leuten. Neben uns zweien, eine Familie aus Kenia,
eine Südafrikanerin, andere sitzen in den Startlöchern brauchen
aber noch etwas Vorbereitungszeit. Ab Mai beginnen wir dieses
Mentorprogramm (TIMO/Fokus), Theorie und Praxis gemeinsam
verbinden und erleben. Teamleben, aus verschiedenen Kulturen
zusammengewürfelte Menschen mit völlig unterschiedlichen
Prägungen bringt eine Menge Wachstumspotential mit sich. Unsere
Erfahrung gezielt weitergeben zu können ist etwas worauf wir uns
freuen.
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Die
Osterbotschaft ist und bleibt das Motiv warum wir in der
Somaliregion weiter leben und arbeiten. Von allen Seiten, 5 mal
am Tag, ruft uns der Muezzin ins Ohr dass es besser ist zu beten
als zu schlafen, dass Allah einer ist und dass Mohamed sein Prophet
ist. Gleichzeitig wird in den Gesprächen mit unseren Freunden
deutlich, dass keiner von ihnen weiss, wo er hingeht, wenn der
Tag des Gerichtes kommt. Keiner hat Gewissheit, ob er oder sie
dann bei Gott ankommen wird. Das steht so sehr im Kontrast zu der
Osterbotschaft: Der
Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden.
Weil Er lebt, können auch wir leben, und das in Ewigkeit.
Ganz herzlichen Dank für Eure Verbundenheit mit uns, Gott segne
Euch, Eure Thomas und Dörte Renner
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