Samstag, 28. Juli 2018

Der Juli in Bildern

Hallo zusammen aus dem kühlen Kenia,
obwohl wir uns nur relativ wenige Kilometer südlich des Äquators befinden merken wir den Unterschied sehr deutlich. Juni, Juli und August sind eindeutig die kältesten Monate des Jahres. Selbst hier in unserem sonst so heissen G-Town sind die Temperaturen so dass wir zwar nicht frieren aber dass ich nachts schon mal ein T-shirt drüberziehe.


Was auch immer es ist das manchmal extrem starke Nacken- und Schulterschmerzen verursacht bei Dörte, Hilfe kam dieses mal durch unsere chinesischen Nachbarn und Freunde. Einer von ihnen, leider muss er mit seiner Familie bald das Land verlassen, ist sehr gut in der kunst der Akupunktur. Im Bild seht Ihr unser Wohnzimmer das kurzfristig zur Behandlungspraxis umgewandelt wurde. 

Unser Städtchen scheint immer mehr zu einer Touristenattraktion zu werden. Hier sind wir mit einem Besucher aus Deutschland und unseren Nachbarn kurz vor Felix' Abreise. Zu meiner rechten ist unser Mitarbeiter Geofrey zu sehen und neben Dörte ist Joyce, unsere Nachbarin.


Ein weiteres highlight und Grund zur Freude über offene Türen in unser Städtchen war der Besuch von unserem Kijabe team unter der Leitung von Dr. Newton der hier einen Kuchen in Empfang nimmt. Als Dankeschön von der Frau die direkt unter dem Gouvernor der Nordost Region die Zügel in der Hand hält. 
Hier findet ein Seminar statt über Wiederbelebung bei neugeborenen. Leider hätten im realen Leben nicht viele überlebt. Zum Glück ist es nur eine Puppe. Aber dafür übt man ja. 
Und weiter ging es mit Besuchern, das war diese Woche, eine 5 köpfige Familie aus Bolivien machte sich auf den Weg uns zu besuchen. 

Typisches Bild eines unserer mobilen Kliniken. Wir benutzen Schulgebäude wenn sie vorhanden sind um Schutz vor der Sonne und dem Wind zu finden. Die Veranda eignet sich hervorragend um eine kleine Unterrichtseinheit zu geben in Sachen Gesundheit und Vorbeugung von Krankheiten. 


Ein bisschen Spass muss auch sein. Das hier sind die kleinen Motorräder die uns helfen auf den ungeteerten Strassen das Gefühl von offroad noch besser erleben zu können. 




Zum Thema Spass: Hier haben wir bei Nachbars eine Geburtstagsfeier für die 21 jährigen Julia gefeiert. Die erste in ihrem ganzen Leben. Sie war absolut geflasht weil sie keine Ahnung hatte was sie erwartet und plötzlich so viel Aufmerksamkeit bekommen hat wie noch nie. Jeder der anwesenden durfte eine kurze Rede geben was er oder sie an ihr schätzt und dabei gab es Kuchen der ihr vom redenden gefüttert wurde.


Hier mit Mama Zahara unsere lokale Heldin. Sie ist eine radikale Aktivistin gegen FGM (weibliche Genitalverstümmelung). Mit ihr arbeiten wir gerne und viel zusammen. Sie hat ein grosses Herz und hilft ihren Volksgenossen sehr gerne. 


Samstag, 30. Juni 2018

Juni in Bildern


Der Juni in Bildern

Der Juni war durchsetzt mit vielen Reisen und Begegnungen. Bevor es zu einem Kurztrip nach Deutschland ging konnte ich noch einige kleine Projekte fertigstellen wie z.B. unsere Motorräder wieder fahrtüchtig machen und eine kleine Sitzfläche herzustellen wo neben einer kleinen Feuerstelle aus zwei zusammen geschweissten Felgen ein Bänkchen steht wo man abends noch ein Weilchen sitzen kann.




Am 7.Juni flog ich dann los, Dörte blieb alleine in Garissa zurück. Am Flughafen wurde ich schon von meinem Sohn erwartet. Er hatte mich dann an Ecken in Düsseldorf geführt die ich noch nicht kannte. Tatsächlich war es so dass ich bis dahin nur ganz wenig von dieser Stadt kannte und ich fand es toll diese schönen Ecken von unserer Landeshauptadt zu erkunden. 



Die Ecke an der wir stehen nennt sich der "Medienhafen". Nicht weit davon entfernt befindet sich das Rheinufer an dem man gemütlich das gute Düsseldorfer Bier trinken kann. Das war selbstverständlich Teil des Programms das Benji mit eingeplant hatte. 


 Nach wenigen Tagen ging es dann gleich weiter in eine wunderschöne kleine Stadt in Rheinland-Pfalz. In Bad Kreuznach trafen Benji und ich dann auf Hanna-Joy und Felix die mit mir zusammen im Gottesdienst waren. Ich konnte dort in der Brothaus Gemeinde predigen und wieder mit der Gemeinde anknüpfen. Benji musste wieder zurück nach Düsseldorf und wir drei fuhren weiter ins Frankenland um meine Eltern kurz zu sehen.


Nur wenige Tage später ging es für mich dann weiter nach Velbert um am Missionsfest in Velbert teilzunehmen, der Hauptgrund meiner Reise nach Deutschland für diese 2 Wochen. Mission wurde für viele wieder in den Vordergrund gestellt.


Flaggen von vielen verschiedenen Nationen wurden durch die Reihen durchgetragen und Gott wurde. als der Gott der alle Nationen liebt und sie vor seinem Thron versammelt sehen möchte, geehrt. 



Beim Missionarsretreat traf ich mit Missionarskollegen aus vielen Regionen rund um den Globus zusammen. An einem Abend sprach Frank Uphoff zu uns, der auch der Gemeindepastor unserer Heimatgemeinde in Velbert ist. 


 Kurz bevor es wieder zurück nach Düsseldorf zum Flughafen zurück ging traf ich noch ganz ungeplant mit Khadra aus Somalia und ihrer Tochter zusammen. Als wir während des Flüchtlingsdramas in Deutschland waren, trafen wir mit einigen somalis in Velbert zusammen und es waren echt nette Begegnungen und so war auch dieses Wiedersehen wie das von alten Freunden.



Ein Selfie gehört zum Standardprogramm wenn alte Freunde sich wiedertreffen.


Gleich nach meiner Rückkehr nach Garissa ging es sofort weiter. Eine Konferenz die schon am laufen war, war dazu geplant die Menschen die schon in den Missionsgebieten wohnen und arbeiten, als Missionare auszubilden und zu motivieren die gute Botschaft weiterzugeben. 


Gerade diese Woche beendeten wir einen Kurs im öffentlichen Krankenhaus hier in Garissa in dem ein Team aus Kijabe eine Woche lang intensiv Hebammen und Ärzte geschult hat. Im Bild ist Dr. Newton aus Kijabe zu sehen der seinen Kurs vorstellt.