Hello,
This time I won't say how sorry I am that I didn't write for such a long time. I guess I must have been caught up between my studies and the christmas activities, work in the Hospital and so on.
But the truth is, I have neglected my blog longer than ever before. The blog had it's 3rd anniversary just a couple of weeks ago. The same time we remembered the violence which broke out and messed up the lives of many people here in Kenya.
Many have gone back to their normal lives but many others still live in makeshift homes, tents and try to survive on less than $1 in a day.
How the wounds of trauma are healing deep inside only God knows.
The children went back to school just two weeks ago and they found their daily routine very quickly. Dorothy is busy preparing for a workshop in Addis Abeba beginning of February and I am busy writing my final paper for my Master Research Paper. There is a lot to juggle but God is faithful in everything.
Besides all these things we are also preparing our Home assignment which is coming in just a few months from now. We are leaving for Germany by the end of March and then will stay together with our children until end of April. Then we have to put them on a plane back to Kenya and we continue with our tour through Germany until the beginning of June. On the 2nd of June we have our annual missions conference and right after that we are hoping to be back in Kenya so that we can join our children again.
It will be a busy time but we are also looking forward to seeing our friends and family again after about 2 and a half years.
Blessings, Thomas
Freitag, 21. Januar 2011
Freitag, 5. November 2010
Post am Freitag
Hallo,
Es ist ganz schoen lange her seitdem ich zum letzten mal einen Beitrag geschrieben habe. Das kommt wohl hauptsaechlich daher dass ich gerade an meiner Thesis fuer meine masters arbeit schreibe und daher sehr viel am computer schreibe und forsche und von daher leider die wichtigen Dinge wie unsere Freunde am laufenden zu halten, vernachlaessige.
Die Hauptfrage der ich nachgehe in meiner Arbeit, welchen Eindruck machen wir auf die Besucher von der anderen Seite der Grenze, die unsere Dienste in Anspruch nehmen. Immerhin haben wir taeglich 80 - 100 Besucher die ethnisch Som s sind. Nicht alle sind Patienten, aber in dieser Kultur kommt einer der krank ist nicht allein zum Arzt, sondern hat mindestens ein und manchmal 3 Freunde oder Verwandte mit dabei. Viele von den Gaesten die zu uns kommen sind dann auch mit relativ viel Zeit da, weil in Kenia auch nichts wirklich schnell geht. So sitzt man dann oft auch be einer Tasse Tee und diskutiert Dinge des taeglichen Lebens, was gerade im Nachbarland laeuft, wo gerade wer um welche Machtposition kaempft, wie man vielleicht am besten aus Afrika rauskommt, und welches Visum am meisten verspricht. Bei alledem kommt man nie am Reden ueber Gott rum, an irgendeiner Stelle kommt man auf ihn zurueck, der letztendlich alles kontrolliert und auch ueber den einzelnen Menschen bestimmt. Auchh wenn es mal hitzige Debatten sind, freut man sich doch am Ende, dass man sich wieder ein bisschen naeher gekommen ist und sich mehr versteht.
Waehrend wir uns auf dieser Ebene verstehen, geht auf der anderen Seite ein unglaublich brutaler Krieg vor sich, wo taeglich Leben eingebuesst werden und Familien zerstoert werden. Viele haben inzwischen die Hoffnung auf einen Frieden und Wiederherstellung des Landes aufgegeben und sind quasi zwischen Baum und Borke, koennen nicht vor und nicht zurueck. Fuer viele ein ganz traumatisierendes Erlebnis, weil 20 Jahre eben wie eine Ewigkeit sind, und so lange waehrt schon der Krieg.
Wir reden weiterhin von dem Prinz des Friedens der in der Lage ist selbst ein Chaosinferno wie Somalia wieder zu einem bewohnbaren Platz zu machen.
Manche wollen die Botschaft hoeren, andere machen sich lustig drueber, aber in der Zwischenzeit wachsen tiefe und echte Beziehungen zwischen vielen und uns die wir hier im Hospital arbeiten.
Fuer heute viele Gruesse, Thomas
Es ist ganz schoen lange her seitdem ich zum letzten mal einen Beitrag geschrieben habe. Das kommt wohl hauptsaechlich daher dass ich gerade an meiner Thesis fuer meine masters arbeit schreibe und daher sehr viel am computer schreibe und forsche und von daher leider die wichtigen Dinge wie unsere Freunde am laufenden zu halten, vernachlaessige.
Die Hauptfrage der ich nachgehe in meiner Arbeit, welchen Eindruck machen wir auf die Besucher von der anderen Seite der Grenze, die unsere Dienste in Anspruch nehmen. Immerhin haben wir taeglich 80 - 100 Besucher die ethnisch Som s sind. Nicht alle sind Patienten, aber in dieser Kultur kommt einer der krank ist nicht allein zum Arzt, sondern hat mindestens ein und manchmal 3 Freunde oder Verwandte mit dabei. Viele von den Gaesten die zu uns kommen sind dann auch mit relativ viel Zeit da, weil in Kenia auch nichts wirklich schnell geht. So sitzt man dann oft auch be einer Tasse Tee und diskutiert Dinge des taeglichen Lebens, was gerade im Nachbarland laeuft, wo gerade wer um welche Machtposition kaempft, wie man vielleicht am besten aus Afrika rauskommt, und welches Visum am meisten verspricht. Bei alledem kommt man nie am Reden ueber Gott rum, an irgendeiner Stelle kommt man auf ihn zurueck, der letztendlich alles kontrolliert und auch ueber den einzelnen Menschen bestimmt. Auchh wenn es mal hitzige Debatten sind, freut man sich doch am Ende, dass man sich wieder ein bisschen naeher gekommen ist und sich mehr versteht.
Waehrend wir uns auf dieser Ebene verstehen, geht auf der anderen Seite ein unglaublich brutaler Krieg vor sich, wo taeglich Leben eingebuesst werden und Familien zerstoert werden. Viele haben inzwischen die Hoffnung auf einen Frieden und Wiederherstellung des Landes aufgegeben und sind quasi zwischen Baum und Borke, koennen nicht vor und nicht zurueck. Fuer viele ein ganz traumatisierendes Erlebnis, weil 20 Jahre eben wie eine Ewigkeit sind, und so lange waehrt schon der Krieg.
Wir reden weiterhin von dem Prinz des Friedens der in der Lage ist selbst ein Chaosinferno wie Somalia wieder zu einem bewohnbaren Platz zu machen.
Manche wollen die Botschaft hoeren, andere machen sich lustig drueber, aber in der Zwischenzeit wachsen tiefe und echte Beziehungen zwischen vielen und uns die wir hier im Hospital arbeiten.
Fuer heute viele Gruesse, Thomas
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