Hallo,
just another brief update on the things which are going here in this
country. Some weeks ago another churchgroup approached us here at the
Hospital to see whether we can free some docs to go on a medical trip to
some place in North eastern Kenya. I told some individual doctors to find
out the interest. There are some who are really excited about going to
places which are far from the comfortzone of Nairobi or our little Hospital
setup. The place where we are going is not considered to be Kenya at all,
even though it is within the borders of the country. It is hot, it is
miserabel, it is poor. In the immediate neighbourhood we have roughly
200.000 Refugees mainly from that wartorn country I am always writing about.
This time the target group is not the refugees but the hostcommunity. The
big UN bodies tend to help the refugees and kind of forget the outlying
communities, and tensions arise from there. The goal is now to pay attention
to the needs of those around cause their needs are almost as great as the
ones of the refugees. The trip starts tomorrow and we'll be back, if all
goes well, on Wednesday. I've been to the camp only once and it is quite
pathetic, you see individuals who have lived in the camp as long as the war
in Somalia is going on. Kids were born there, and are now adults, and
haven't seen anything else but life as a runaway and somebody who depends on
the mercy of some foreign charitable organisation.
We are praying that we may be able to make a difference in the lives of some
people while we are there.
Otherwise work and ministry in the Hospital continues with its ups and
downs. We had an interesting day yesterday which doesn't happen too many
times. First we went to visit a young girl from that same refugee camp who
needed to have a leg amputated because of cancer in the bone. I think if she
could have jumped, she probably would have jumped at me. Full of anger at
anything and anyone she wanted me only out of her room and be left in peace.
I had to respect her and left her alone.
Then we went to the next one, who had a terrible mouthcancer, and no tongue
left ot talk with. He desperately was trying to communicate but noone
understands him. So he started kicking and showing all his frustration to
anyone within his reach. I later learned that he used all his money on some
drugs which evidently cause cancer. That gave me a good chance to talk to
the relatives about the rewards of sin. At the end you reap what you sow.
That is a lesson we all need to learn. Let us sow good seeds in our lives so
that we may reap the good harvest in this life and in the life to come.
Have a great week, Thomas
Sonntag, 26. Oktober 2008
Donnerstag, 16. Oktober 2008
neues aus Kenya
Hallo,
Mein erster blog in deutsch mehr als zwei Wochen nachdem ich wieder in Kenya bin. Ich sitze gerade in unserem Wohnzimmer, Hanna-Joy übt ihre Klarinette, Dörte richtet das Abendessen und Joas Benjamin hilft dabei. Vor ungefähr einer Stunde kam ich mit Dörte aus Nairobi zurück. Sie ist heute nachmittag von einem Vorbereitungstreffen fuer eine Konferenz aus Addis Abeba zurueckgekommen. Ich war hier mit unserem Pflegesohn, Abdi um zu sehen wie es bei ihm weitergeht. Er war am Samstag von der Schule geflogen, mit verschiedenen Anschuldigungen. Das Hauptproblem schien sein Temperament gewesen zu sein, das er nur schwer kontrollieren kann. Nach einer strengen Unterredung mit einem meiner Somalibrueder und einem Anruf an der Schule, durfte er heute wieder los und wird auch sein Examen schreiben duerfen, das in wenigen Wochen beginnt.
Seit diesem Sommer ist bei uns im Krankenhaus ein Arzt aus USA, der fliessend arabisch spricht und jetzt im Begriff ist, Somali zu lernen. Mit ihm bin ich die letzten Tage unterwegs gewesen um Gespräche mit Muslimen zu suchen, Gebet anzubieten oder einfach zu helfen, wo Hilfe nötig ist.
Er ist im weissen Kittel und hat damit den Doktor Status, obwohl er noch gar nicht offiziell im Krankenhaus arbeitet, sondern eigentlich noch Sprachschueler ist, und zusammen hatten wir eine klasse Zeit. Eine junge Somalifrau die jahrelang an der Hauptmoschee in Mekka gearbeitet und gelernt hat war da und hat uns in Gespräche verwickelt, die sehr interessant waren und sich um die zentralen Themen des Glaubens handelten. Letzendlich geht es immer wieder darum, die Wahrheiten des Evangeliums der Lehre des Islam gegenüberzustellen. Das geschieht auf sehr unterschiedliche Weise. Ein älterer Mann wurde bei uns eingeliefert, kam direkt aus Mogadischu, und als er von seiner Heimatstadt erzaehlte, kamen ihm die Tränen, weil sein Land und Heimat keinen Frieden finden, und es nach menschlichen Ermessen auch in naher Zukunft keine Aussicht auf Frieden gibt. Wir konnten ihm nur sagen, dass es einen gibt, dessen Name Friedefürst heisst. Und der muss bekannt werden in diesem Land.
So viel fuer heute, schoenes Wochenende, Thomas
Mein erster blog in deutsch mehr als zwei Wochen nachdem ich wieder in Kenya bin. Ich sitze gerade in unserem Wohnzimmer, Hanna-Joy übt ihre Klarinette, Dörte richtet das Abendessen und Joas Benjamin hilft dabei. Vor ungefähr einer Stunde kam ich mit Dörte aus Nairobi zurück. Sie ist heute nachmittag von einem Vorbereitungstreffen fuer eine Konferenz aus Addis Abeba zurueckgekommen. Ich war hier mit unserem Pflegesohn, Abdi um zu sehen wie es bei ihm weitergeht. Er war am Samstag von der Schule geflogen, mit verschiedenen Anschuldigungen. Das Hauptproblem schien sein Temperament gewesen zu sein, das er nur schwer kontrollieren kann. Nach einer strengen Unterredung mit einem meiner Somalibrueder und einem Anruf an der Schule, durfte er heute wieder los und wird auch sein Examen schreiben duerfen, das in wenigen Wochen beginnt.
Seit diesem Sommer ist bei uns im Krankenhaus ein Arzt aus USA, der fliessend arabisch spricht und jetzt im Begriff ist, Somali zu lernen. Mit ihm bin ich die letzten Tage unterwegs gewesen um Gespräche mit Muslimen zu suchen, Gebet anzubieten oder einfach zu helfen, wo Hilfe nötig ist.
Er ist im weissen Kittel und hat damit den Doktor Status, obwohl er noch gar nicht offiziell im Krankenhaus arbeitet, sondern eigentlich noch Sprachschueler ist, und zusammen hatten wir eine klasse Zeit. Eine junge Somalifrau die jahrelang an der Hauptmoschee in Mekka gearbeitet und gelernt hat war da und hat uns in Gespräche verwickelt, die sehr interessant waren und sich um die zentralen Themen des Glaubens handelten. Letzendlich geht es immer wieder darum, die Wahrheiten des Evangeliums der Lehre des Islam gegenüberzustellen. Das geschieht auf sehr unterschiedliche Weise. Ein älterer Mann wurde bei uns eingeliefert, kam direkt aus Mogadischu, und als er von seiner Heimatstadt erzaehlte, kamen ihm die Tränen, weil sein Land und Heimat keinen Frieden finden, und es nach menschlichen Ermessen auch in naher Zukunft keine Aussicht auf Frieden gibt. Wir konnten ihm nur sagen, dass es einen gibt, dessen Name Friedefürst heisst. Und der muss bekannt werden in diesem Land.
So viel fuer heute, schoenes Wochenende, Thomas
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