Dienstag, 24. April 2018

April in Bildern

Hallo,
 
schnell noch, bevor der April vorüber ist, noch eine Auswahl von Bildern die diesen Monat speziell gemacht haben. Erst mal die beiden Bilder von unseren Fussball coaches in dem kleinen Dorf Adeile in dem wir schon seit fast einem Jahr arbeiten und seit ein oder zwei Monaten auch Fussball camps durchführen. Hier springen die beiden coaches voller Lebensfreude in die Luft während sie eine wissbegierige gang von Jugendlichen in die Taktik der beliebtesten Sportart der Welt einweisen. Willie und James sind Missionare die aus weit entfernten Gegenden Kenias kommen um die gute Nachricht auf kreative Art und Weise an die Jugendlichen weiterzugeben.
 
 

 
 

 
Inzwischen hat es so viel geregnet dass das Dorf nur noch mit Mühe erreicht werden konnte beim letzten Buschklinik Tag. Unten sieht man unsere "Mama Zahara" wie sie von vielen liebevoll genannt wird. Trotz ihrer schweren Behinderung ist sie ständig aktiv und macht den jungen noch was vor wenn es um selbstlosen Einsatz geht. Sie ist wirklich ein Goldstück und wir arbeiten gerne mit ihr zusammen.
Die Tage in der Buschklinik sind immer die Höhepunkte im Monat, einmal deswegen weil wir ganz eng mit der Bevölkerung zusammen sind und auch wirklich einen spürbaren Unterschied machen können. Alle Hände an Deck ist quasi der slogan, Dörte wird hier zum Apotheker und auch sonstige logistische Herausforderungen müssen gemeistert werden.
 


Zur grossen Freude der Eltern kam Hanna-Joy für einige Wochen nach Kenia um nach ihrer Familie zu sehen, wo und wie sie leben. Neben ausschweifenden Kamelmilchparties haben wir uns die Gelegenheit nicht entgehen lassen auch einige der Schönheiten die Kenia bei z.T. ganz umsonst bietet, wenn man im richtigen Teil des Landes lebt so wie wir das tun.


 
Wir mussten immer wieder mal anhalten um die grossartige Natur und die Naturgewalten die sich nach den starken Regenfällen entfesselten zu betrachten.
Wir haben Kenia selten so grün und satt gesehen wie es jetzt im Moment gerade ist. Die verheerenden Folgen die die Wassermassen mit sich bringen ist die Kehrseite der sehr ausgiebigen Niederschläge. Strassen sind weggeschwemmt, Brücken zerbrochen und fruchtbares Farmland steht unter Wasser. Häuser sind vielerorts nicht mehr bewohnbar und Krankheiten breiten sich durch die Feuchtigkeit und Zunahme an Stechfliegen wieder vermehrt aus.
Hier ist wieder der Kreislauf den wir schon so oft beobachtet haben.



Wir hatten trotz allem sehr schöne Momente und konnten als Familie sein und für unsere kenianischen Freunde und Geschwister war es schön uns als Familie zu erleben, ein Teil unserer Geschichte den sie bisher nur vom Hörensagen kannten.
Bis zum nächsten mal

Freitag, 30. März 2018



 

Frohe Ostern

Liebe Verwandte und Freunde,


Der Takt und die Musik sind eindeutig orientalisch, die Musik geht sofort in die Beine ..., die Bewegungen sind nicht kompliziert. Endlich kann ich (Dörte) mit Somalimädels mal tanzen. Und dann noch in dieser unerwarteten Umgebung, nämlich zwischen den Vorlesungen. Die Unterrichtswoche "Entfalte Dein Potential - wie Du die Welt verändern kannst" ist am Höhepunkt angelangt. Die interaktive Gestaltung des Kurses hat die Stimmung fröhlich und offen gemacht.
Um ihr Zertifikat zu bekommen, mussten die Teilnehmer einen Aktionstag "Gesundheit" vorbereiten und durchführen. Theaterspiele und Gedichte, Tauziehen und Sackhüpfen überraschten die Leitung der Uni, sie waren begeistert von ihren Studenten. Das Lachen war aus der Uni verschwunden seit vor 3 Jahren die vielen Studenten umkamen. Einer der Professoren bemerkte, dass er zum ersten Mal Fröhlichkeit in Garissa erlebt hat.

Wir schauen zurück auf unser erstes Jahr in Garissa, im Nordosten Kenias. "Beschenkt" ist das Wort, welches uns dazu einfällt. Aus einem Stadium der Unsicherheit, mit wackligen Knien, tief im Herzen Glauben dort einen Auftrag zu haben, waren wir damals losgezogen

Einige Ausschnitte aus den letzten Monaten:


Unser Projekt hält uns in Bewegung. Wir sind viel in den Dörfern um Garissa unterwegs, lernen und lehren.  "People don't care how much you know until they know how much you care." -  "Es interessiert die Leute nicht wieviel du weisst solange sie nicht wissen wie sehr Du Dich für sie interessierst." So lautet unser Motto mit dem wir hier unterwegs sind.

Jede Aktion oder Lehreinheit in einem Dorf braucht vorbereitende Gespräche mit dem Chief und seinen Ältesten. Erst wenn jeder seine Bedenken äußern und die Abläufe durchgesprochen sind, dann empfangen sie uns freundlich. In zwei Dörfern arbeiten wir mit lokalen Kollegen und bieten med Behandlung und auch Fussball für die Kinder an. Fussball  zieht auch hier die Jugend an wie überall auf der Welt. Beim Kicken sprechen alle die gleiche Sprache, eine super Plattform  über Werte zu sprechen und die Jugend zu formen.
Das Bild oben zeigt eine ganz simple Einrichtung zum Händewaschen. Bei der Anzahl von Choleraopfern ein ziemlich wichtiges Zubehör zum Haushalt.
 


Die Mütter mit den kleinen Kindern auf der Matte, sie warten bis sie behandelt werden und die Kinder geimpft werden. Das Vordach gibt etwas Schatten. Woher nehmen sie die Energie her um mit minimaler Versorgung ihre 6-10 Kinder zu versorgen? 

Teamleben - "Riverside Fokusteam"


Eine Motivation wieder in den Nordosten Kenias zu ziehen ist die Ausbildung von neuen Missionaren. In Kürze starten wir offiziell als Team von 5 Leuten. Neben uns zweien, eine Familie aus Kenia, eine Südafrikanerin, andere sitzen in den Startlöchern brauchen aber noch etwas Vorbereitungszeit. Ab Mai beginnen wir dieses Mentorprogramm (TIMO/Fokus), Theorie und Praxis gemeinsam verbinden und erleben. Teamleben, aus verschiedenen Kulturen zusammengewürfelte Menschen mit völlig unterschiedlichen Prägungen bringt eine Menge Wachstumspotential mit sich. Unsere Erfahrung gezielt weitergeben zu können ist etwas worauf wir uns freuen.  



Die Osterbotschaft ist und bleibt das Motiv warum wir in der Somaliregion weiter leben und arbeiten. Von allen Seiten, 5 mal am Tag, ruft uns der Muezzin ins Ohr dass es besser ist zu beten als zu schlafen, dass Allah einer ist und dass Mohamed sein Prophet ist. Gleichzeitig wird in den Gesprächen mit unseren Freunden deutlich, dass keiner von ihnen weiss, wo er hingeht, wenn der Tag des Gerichtes kommt. Keiner hat Gewissheit, ob er oder sie dann bei Gott ankommen wird. Das steht so sehr im Kontrast zu der Osterbotschaft: Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden. Weil Er lebt, können auch wir leben, und das in Ewigkeit.
Ganz herzlichen Dank für Eure Verbundenheit mit uns, Gott segne Euch, Eure Thomas und Dörte Renner


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Interessiert an dem was Thomas und Dörte in Kenya tun.

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