Mittwoch, 17. Dezember 2014

Heimataufenthalt

Hallo aus Velbert,

Im Heimataufenthalt kommen wir an ganz unterschiedliche Orte. Manche davon sind ausserordentlich schön zu besuchen wie z.B. der Ort an dem wir uns vor etwa 24 Jahren kennenlernten. Vor wenigen Wochen hatten Dörte und ich dort die Gelegenheit mit den Studenten über Zeugnisse  aus dem Alltag zu berichten. Das schöne für uns war dass wir die Leute einfach an dem teilhaben lassen konnte was Gott in der Welt tut. Es war ein schöner Moment dorthin zurückzukehren wo alles begann und wo ich Dörte kennenlernte und von wo aus unser Leben eine gemeinsame Richtung Mission bekam.
Andere Plätze die ich bereist habe sind gar nicht so schön. Vor allem wenn man sich vorstellt man sitzt in einem dieser überhaupt nicht seetüchtigen Boote und soll das Mittelmeer überqueren. Wissend dass viele vor einem schon ihr feuchtes Grab in den Fluten der See gefunden haben. Ich habe den Äthiopier Gebrehanne vor Augen der mir mit stockender Stimme erzählte wie 84 von den 100 Passagieren vor seinen Augen ertranken. Oder die beiden 15 jährigen Somalis die ich in Sizilien traf die ebenfalls Zeugen wurden wie ihre Mitpassagiere die Überfahrt nicht überlebten. Auf die Frage ob sie denn Alpträume haben konnte man die Tränen in den Augen aufsteigen sehen. Andererseits bleiben diese Flüchtlinge nicht in Sizilien sondern viele machen sich auf den Weg nach Deutschland und werden früher oder später unsere Nachbarn. Wie werden wir die Menschen empfangen die dem Tode mehrfach ins Auge gesehen haben und zuhause keinerlei Chance hatten ein menschenwürdiges Leben zu leben? Für die, die es geschafft haben auf europäischen Boden zu gelangen, existiert zumindest eine Chance ihren zurückgebliebenen Familien zu helfen falls sie es schaffen Arbeit und Auskommen zu finden.
Durch die sich ausbreitenden Flügel unserer Kinder kommen wir noch in ganz andere Gegenden wo wir sonst nicht so hinkamen. Da ist zum einen das Orientierungsjahr in der Nachbarschaft von Stuttgart und zum anderen die schöne alte Stadt Freiburg.

Frohe Weihnachten und ein gesegnetes Neues Jahr

Homeassignment


Hello from Velbert,

Home assignment takes you to a lot of different places. Some of them are just fun because it takes you back to your roots. The first picture shows us in front of the Bible school where everything started. Thats the place I got to know my sweetheart and it was mor than twenty years since we last had an official visit. It was a lot of fun to talk to the current students about our work and more so about the work of God we are privileged to have witnessed.
Other places are not so much fun because they signify the human tragedy we are currently watching through our news channels and also right next door in the refugee homes that are popping up almost everwhere and everytime. 
Just imagine you have to sit in one of these flimsy boats and cross the mediterranean sea, knowing very well that many before you have died in the sea. But on the other hand you are one of the lucky ones who made it through the desert already and you know deep down that you have only one shot. If you make it to Europe you can at least survive and try to make a living and send money back to the family. If you choose to stay, the only option is to fight alongside the terror militia or get shot right there. So it makes sense that so many dare to cross the desert and the sea with the hope that it will get better. Some of the guys who have made it are the fine young men here between myself and my friend Piero.
Next to the places a regular Home assignment would take you are the places we were privileged to travel because of our kids new assignments. Benji is in the neighbourhood of Stuttgart and Hanna-Joy is in the old city of Freiburg, It was fun to work out all those details to see that each one is taken care of. 
Here are also a couple of pictures of the programs our kids have joined. They are both happy to be where they are now




Unsere alte Bibelschule
Mit Piero

Flüchtlingsboote

Benjis Orientierungsjahr

Hanna-Joy's Uni