Montag, 2. Juni 2008

Montags nachrichten

Hallo,
vergangenen Samstag entschieden wir uns kurzfristig zu Abdis Schule zu
fahren. Die liegt etwa 300 km nordöstlich von uns an den Haengen von Mt.
Kenya. Es war Besuchstag und wenn da kein Besuch kommt, werden die Kinder
immer ganz depressiv. Unsere Kinder hatten noch einen Ferientag und so
machten wir uns auf den Weg in einen ganz schoenen Teil Kenias, ueppiges
gruen ueberall und exotische Fruechte jeder Art sind dort zu finden. Abdi
hat sich total gefreut, dass wir kamen und wir konnten ihn noch einmal
kraeftig ermutigen, denn in den naechsten Ferien, werden wir dann nicht da
sein. Und noch dazu steht er kurz vor seinen letzten Pruefungen, bevor er in
die naechste Stufe seiner Schulausbildung eintritt. Wir verbrachten die
Nacht in einem Motel und sind dann am naechsten Morgen noch auf eine
Wanderung, wo ihr Hanna-Joy mitten in den Kaffefeldern seht.
Letzte Woche hatten wir eine Gebetskonferenz, die von World Vision
organisiert wurde. Ein Gebetsteam aus Nigeria war mit uns und der Focus lag
auf Gebet fuer Somalia. Bemerkenswert war die eindeutige Dominanz von
Afrikanern aus vielen Laendern Afrikas, und nur wenige von uns
Bleichgesichtern. Es ist ein neues Bewusstsein entstanden, dass Veraenderung
nur durch Gebet stattfinden kann. Denn nach 18 Jahren Krieg und zahllosen
Friedensverhandlungen, die alle gescheitert sind, wurden wir alle neu
motiviert, das Angesicht Gottes zu suchen und vom Herrn des Friedens
Veraenderung zu erwarten. Unterstrichen wurde die Botschaft durch Berichte
aus Uganda, das viele Jahre lang von LRA, einer extrem brutalen Organisation
im Norden terrorisiert wurde. Bis eines Tages Pastoren und christliche
Leiter zum Praesidenten gingen und sagten, dass diese kein konventioneller
Krieg ist, der mit konventionellen Waffen gewonnen werden kann. Sondern hier
handelte es sich um einen geistlichen Kampf, der mit geistlichen Waffen
gekaempft werden muesse.
Der Praesident liess sich darauf ein und flog diese Patoren in die
Krisengebiete und unter Gebet und Anrufung des Namens Jesu, wurden die
Opferstaetten und Altaere zerstoert. Unmittelbar darauf fing die Macht des
Leiters, Joseph Kony an zu schwinden und die Rebellen wurden aus dem Land
vertrieben und Friede kehrte wieder zurueck. Jetzt kann man ohne bewaffnete
Begleitung in allen Teilen Ugandas reisen. Viele Laender Afrikas, Somalia
eingeschlossen, werden in Zukunft noch viel gezielter mit Gebet umgeben
werden.
In Kuerze werden wir uns nach Deutschland aufmachen. Wir fliegen Samstag
nacht und werden dann Sonntag frueh in Frankfurt sein. Schon nach einer
woche fliegt Doerte dann ja wieder zurueck und wird mit den Kindern sein,
bis deren Ferien beginnen.
Bis dann, Thomas und Doerte

Monday morning post

Hi,
I missed the Saturday posting, cause we decided to visit our son in the Mount Kenya region. He is in a boarding school there, and whenever there is a visiting day, it is very important to go and spend some quality time together. But he is doing very well and getting ready for his Standard eight exam. We hope his grades will be good so that he can join a secondary school and continue his studies. By the way the region up there at Mt. Kenya is very beautiful and extremely fertile. It is full of exotic fruits and its unique aroma. We spent one night in a lodge and went for a hike in this beautiful surrounding.
A few days earlier we had a prayerconference somewhere in Nairobi in order to intensify our prayerefforts toward Somalia. The host was a prayerteam from Nigeria, sponsered by Worldvision. The interesting thing was that it was almost all black, from different nations in Africa, and only a few of us whites. It was a great time to pray together and seek Gods face for that nation which is in turmoil for so many years. So far all peace negotiations have failed and we believe that the answer to get lasting peace is in prayer. We had a report on Uganda where the LRA movement was fighting the south with extreme brutality and no weapons were able to defeat those demonic powers. Until pastors and christian leaders got together and went to the president and told him that the answer lies in prayer and the powers of evil can only be destroyed in the name of Jesus. So the army took pastors in those regions and they destroyed altars of worship and declared the name of Jesus in those lands and the result was the defeat of Joseph Kony, their leader. Now there is peace in Uganda, whereby one can travel in all corners of the land without fear and don't need armed escort.
Otherwise, Dorothy and I are leaving Kenya at the end of this week to go to Germany for one week. Dorothy will be with me for just one week and then go back, and I will continue with the homeassignment for a few more months.
I will keep you posted, Thomas