Samstag, 19. Dezember 2015

Aussendungsgottesdienst am 20.12.15

Szene:
Samstag morgen, noch ist es dunkel. "Dunkle Tage - brauchen helle Lichter" erinnert mich das Spruchkärtchen auf dem Tisch. Meine Bibel liegt aufgeschlagen vor mir, die dampfende Kaffeetasse steht daneben. Ich liebe diesen Moment des Hörens auf Gott wenn noch alles um mich herum still ist. Die Stimme Gottes zu mir sprechen zu lassen durch sein Wort ist von unschätzbarem Wert.
Heute stosse ich auf die Geschichte in der Jesus in Bethanien mit Öl gesalbt wird. Das steht in Mathäus 26:6-13.
Erst mal springt bei mir noch nicht gleich was an. Es dauert einen Moment bevor ich ind die Geschichte mit einsteige, mich  in die Szene hinein versetze. Dann sitze ich mit am Tisch und rege mich plötzlich genauso auf wie die Jünger. Ich empfinde diese Frau die da reinkommt als Störung beim gemeinsamen Essen. Ich will dass sie uns in Ruhe lässt damit wir die gemeinsame Zeit geniessen können.
Jesus ist von seinen Jüngern recht unbeeindruckt. Seine Aufmerksamkeit und Liebe gilt ganz der Frau die ihr teures Parfüm auf seinen Kopf ausgeschüttet hat. Das berührt mich in meinem Herzen. Die Jünger machen sich Gedanken um verschwendete Resourcen, Jesus dagegen sieht den Menschen der ihm von ganzem Herzen dient.
Ich sehne mich danach Jesus genauso vorbehaltlos zu dienen wie diese Frau es getan hat. Mein Leben soll ein Dienst sein für Jesus. Ich empfinde dass es Jesus darum geht, mehr als alles andere, dass ich ihm ganz diene. Dass ich meine Resourcen ihm ganz zur Verfügung stelle. Für die Jünger macht es keinen Sinn was da geschieht. Jesus wünscht sich dass wir ihm ganz dienen. Und oft sind es die ungewöhnlichen Dinge die es wert sind dass wir uns an sie erinnern.
Das was diese Frau getan hat, hat einen bleibenden Wert. Es hat Millionen von Menschen tief verändert. Es fing mit ihrem eigenen Herzen an. 

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