
Hallo,
Es ist schon wieder eine Woche her, seit ich wieder aus dem Land im Horn von Afrika zurueck bin. Wir waren vom 18. bis 25. Oktober unterwegs, offiziell um Operationen durchzufuehren. Unsere Aerzte rechneten mit 100 Kiefer Gaumen Spalten Operationen. Letzendlich waren es dann nur 60 und dazu noch einige allgemeine Operationen. Mit ein Hauptanliegen dieser Trips in das mu sl imische Nachbarland ist es Jesus zu repraesentieren.
In den vielen Stunden im Krankenhaus und intensiven Arbeitspensum, 12 Stunden pro Tag, war fuer mich und auch fuer die Aerzte genug Zeit um an den Beziehungen zu arbeiten, was das wichtigste fuer mich war. Meine offizielle Aufgabe war die Logistik, dazu gehoert das fotografieren vor und nach der Operation, und die ganze Datenverarbeitung damit die Ausgaben fuer den Trip wieder reingeholt werden koennen. Ich hatte aber genug Zeit mit den Studenten zu sprechen und ihnen Fragen zu beantworten, die sie schon immer mal stellen wollten, zu Themen, die nichst mit Medizin zu tun haben. Viele hatten noch nie Kontakt mit Christen in irgendeiner Form. Von lockerer Konversation kamen wir ganz oft zu den schweren Fragen des Lebens, wie man in den Himmel kommt, wie mann seine Suenden vergeben bekommen kann und vieles andere mehr.
Daneben war es immer wieder bewegend zu sehen welche impact die Operationen machten, vor allem bei den aelteren, die schon viele Jahre mit ihrer Behinderung Teil der Gesellschaft bzw. am Rande der Gesellschaft waren. Manche, nach oertlicher Betaeubung, guckten in den Spiegel, und griffen an ihren Mund, sprangen vom Op Tisch und umarmten den ersten den sie fassen konnten, aus Freude ueber die massive Veraenderung die ihr Leben durch eine relativ kleine Operation bekommen hat. Am Ende der Woche zeigten wir noch eine powerpoint show mit allen Patienten vorher und nachher. Das war sehr bewegend fuer die offiziellen der Stadt, Buergermeister und Aelteste. Die Patienten kamen aus allen Landesteilen. Einer kam aus Mogadishu, wo er schon mal operiert wurde, allerdings wurde das Krankenhaus waehrend seiner Operation bombardiert und alle Aerzte flohen, so dass er damals nur notduerftig von Krankenschwestern zusammengenaeht wurde. Dieses mal aber, war Friede und er konnte anstaendig operiert werden.
Bald wieder mehr von uns hier aus Kenya, Gruss Thomas
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