Samstag, 3. Oktober 2009

neues aus Kenya


Hallo Ihr lieben,



Einige von Euch haben mitbekommen, und deswegen auch migebetet, dass ich mit einem Team an die aethiopische Grenze geflogen bin um dort die gute Nachricht von Jesus Christus weiterzugeben. Wir starteten unseren Trip am Montag morgen und ich war persoenlich dankbar, dafuer, dass wir die Moeglichkeit hatten zu fliegen und nicht die Strecke per Strasse zu machen. Die einfache Strecke betraegt etwa 1200 km und nur etwa 500 km davon sind mit Teerbelag versehen. Die gesamte Gegend dort oben im Norden Kenias ist beruechtigt fuer ihre konstanten Stammesfehden und Feldzuege gegeneinander wo sie sich ihre Rinderherden abnehmen und als Folge viele Menschen ihr Leben lassen. Die kuschitische Bevoelkerung des Nordens ist heissbluetig und lebt in einem rauhen und unwirtlichen Klima was sicherlich viel dazu beitraegt dass Frieden ein Wort ist, das nicht leicht in einem Atemzug mit den Staemmen des Nordens benutzt wird.



Und dennoch war genau diese Gegend das Ziel unserer Mission mit ‚Gospel Fire International‘ einer deutschen Organisation, die es sich auf ihre Fahnen geschrieben hat, das Evangelium auch in schwierige Gebiete zu bringen. Als wir dort ankamen hatten wir in den ersten Tagen Gebetszeiten wo der Herr den Eindruck schenkte dass etwas grosses geschehen wuerde. Dass Menschen befreit wuerden, und Unterdrueckung ein Ende nehmen wird, Menschen wuerden Freiheit erleben und neues Leben wuerde beginnen.



Als wir unsere open-air meetings am Mittwoch starteten kamen schon sehr viele Menschen zusammen und wollten hoeren was gesagt wird. Gleich beim ersten Abend wurde nach vorne gerufen und jeder der Heilung brauchte konnte seine Hand heben und viele wurden beruehrt von Gott. Ohren gingen auf und solche die stumm waren, fingen an zu sprechen. Einige kamen nach vorne und berichteten, wie sie von daemonischen Belastungen befreit wurden, einfach weil sie den Namen Jesus angerufen hatten. Andere kamen zu den Veranstaltungen und konnte keine der gesprochenen Sprachen verstehen, aber waren so beruehrt von der Gegenwart Gottes, dass sie sich aufmachten um nach jemanden zu suchen, der ihnen das Geheimnis dieses neuen Gefuehls erklaeren konnte. Daraufhin gaben sie ihr Leben Jesus und fingen neu an.
In den Tagen geschehen erstaunlich Dinge die vorher noch nie geschehen waren, Menschen konnten nachts nicht mehr schlafen, weil sie von Traeumen heimgesucht wurden, die die Botschaft bestaetigte, die am Nachmittag gepredigt wurde. Und als Resultat kamen sie auf verschiedene Kirchengrundstuecke um mit dem Pastor vor Ort zu sprechen damit sie Frieden finden konnten. Einmal war es eine 8 koepfige Familie, ein ander mal eine 4 koepfige Familie. Und die Berichte die wir hoeren, nachdem wir wieder eine Woche weg sind von dort sagen, dass es weitergeht, Menschen suchen nach Antworten, selbst religioese Fuehrer von Moscheen, machen sicht jetzt auf die Such um herauszufinden was dort wirklich geschah in diesen Tagen, wo das Evangelium so klar und kraftvoll nach Moyale kam. Jesus hat sich verherrlicht und hat gezeigt, dass er allein durch die Kraft seines Wortes und der des Heiligen Geistes, neu machen kann. Er hat wieder einmal gezeigt, dass er Menschen liebt, mehr als alles andere, und er hat einen Weg geschaffen, dass Menschen wieder in Beziehung kommen koennen und neu anfangen koennen.


Bis zum naechsten post, Thomas

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