Donnerstag, 25. August 2022

Die ersten 3 Monate Heimataufenthalt

 Vor gut 3 Monaten kamen Doortje und ich nach Deutschland. Wir sind viel unterwegs gewesen, einmal eine Rundtour durch das Land. Von Frankfurt an die Ostsee, von dort nach Velbert, dann bald wieder weiter in den Süden. Von dort in den Osten bis an die tschechisch/polnische Grenze, genau nach Zittau. Die Ostsee bot sich in ihrer ganzen Pracht und Lübeck ist nicht nur wegen ihres Marzipans eine Reise wert. 


In der Nähe vom Timmendorfer Strand konnten wir für fast 2 Wochen in einer wunderschönen Ferienwohnung von Freunden Urlaub machen. Die Kinder kamen dazu für eine Woche, eine wichtige Zeit um wieder zu connecten. Das kleine Teil in das Hanna-Joy und Benji schauen ist ein "analoges smartphone", so hat Hanna-Joy es genannt. Damit konnten wir die alten Diabilder einzeln anschauen. Ein Ausflug in die Vergangenheit. 
Völlig beeindruckt von der Schönheit und Vielfalt die der Osten Deutschlands waren wir. Hier ist das wunderschöne Fürst Pückler Schloss im Bad Muskau. Den Namen Fürst Pückler kannte ich bis dahin nur als Eiscreme. Der englische Garten dort ist eine echte Sehenswürdigkeit und auch interessant weil man innerhalb des Parkes zwischen Deutschland und Polen umherwandert. 

Unser Weg führte uns auch nach Dresden, ebenfalls ein erstes mal in der Sachsenmetropole. Dort fand unser VM - retreat statt. Es ging um member care und Gemeinschaft aber auch input von einem Missionsfreund der vor allem in Afghanistan und Pakistan schon ziemlich viel erlebt hat. 

Berlin lag auch noch auf unserer Strecke, wir konnten nicht umhin und mussten uns natürlich auch am Brandenburger Tor ins rechte Bild setzen. Hier mit einem jungen Mädel die sich hier in der grossen Stadt zurechtfinden muss und es auch ziemlich gut macht. 
So das waren einige snapshots von unseren Reisen durch das schöne Land in einem bisher fast regenfreien Sommer. Bis demnächst


Dienstag, 21. Juni 2022

Heimataufenthalt - Deutschland 2022

 

Statt am 16ten Mai spät abends zu fliegen verspätete sich unser Flug um gute 3 Stunden so dass wir erst frühmorgens am 17. Mai von Nairobi Airport abhoben. Die Verspätung führte dazu dass wir unseren Anschlusszug von Frankfurt nach Kiel verpassten. Einige Stunden später sassen wir dann dennoch im Zug und konnten nach einer ruhigen Zugfahrt unsere Tochter Hanna-Joy in den Arm nehmen. Sie führte uns durch ihre neue Heimat Kiel bei schönem Wetter. 

Nach ein paar Tagen der Akklimatisierung, Umgewöhnung an den Rechtsverkehr nebst einigen anderen Kleinigkeiten, die auffallen wenn man zurückkehrt, übernahmen wir das Auto der Kinder. Über einige Zwischenstationen in Buxtehude und Oldenburg kehrten wir endlich heim in unsere eigenen vier Wände. Es war super schön an der Wohnungstür einen bunten Willkommensgruss vorzufinden. Sogar der Kühlschrank war mit leckeren Sachen gefüllt. 

Nachdem wir uns einigermassen wieder eingerichtet hatten ging die Reise auch schon wieder weiter. Es ging von dort aus in meine alte Heimat in Bayern. Natürlich durfte ein kurzes Verweilen am Grab meiner vor 2 Jahren verstorbenen Eltern nicht fehlen. 

Heimataufenthalt ist nicht Heimaturlaub sondern Heimatdienst. Wir sind in Gemeinden und Gruppen unterwegs, erzählen von unseren Erlebnissen dort wo wir eingeladen sind. An dem katholischen Feiertag, Fronleichnam, der im überwiegend katholischen Bayern natürlich gefeiert wird, fand ein Treffen von verschiedenen Kirchen statt. Die Veranstaltung trug den Namen "Christustag". In einem "Schäferwagen" bzw. davor fand der Gottesdienst statt. Wir durften mitwirken an diesem Freiluftgottesdienst. Darüber hinaus gibt es viele andere Gelegenheiten unser Kernthema immer wieder in den Vordergrund zu rücken. Wir freuen uns wenn Menschen sich dafür interessieren was in unserem Teil der Welt passiert, der inzwischen durch die furchtbaren Ereignisse in der Ukraine überschattet ist. 
Bis zum nächsten mal