Sonntag, 17. November 2019

Teambesuche in G-town


Begegnungen der Kulturen
Das Kijabe team Maternal and Newborn Community Health project kam für eine Woche zu uns um eine trainingseinheit durchzuführen. Gute Gelegenheit um alle teams die auch noch in G-town zu der Zeit waren zu dem beliebten "Nyama choma" - Kisuaheli für Grillparty - einzuladen. 

Für die Frauen im team ist Grillfleisch vielleicht wichtig aber nicht so wichtig wie ein Einkaufstrip im lokalen Markt. Die Augen können sich gar nicht satt sehen an der Vielfalt von Formen und Farben. Jede von ihnen strahlt übers ganze Gesicht.

Dieses Bild entstand bei der Ankunft des Kijabe teams am G-town Flugplatz. Neben dem community Health project mitgliedern kamen auch noch einige andere, wie z.B. der australische Chirurg Dr. Bird der für einige Tage sein Talent dem lokalen Krankenhaus zur Verfügung gestellt hat.


Wir durften an einer besonderen Veranstaltung als Ehrengast dabei sein und die lang ersehnten Zertifikate und Identifikationskarten feierlich übergeben. Dörte ehrt hier den Vorstand der Gruppe von Freiwilligen aus einem kleinen Ort entlang des Highway nach Nairobi.


Mit dieser Gruppe verbrachten wir fast ein halbes Jahr um sie als Freiwilligenhelfer auszubilden. Es war ein langer aber sehr lohnenswerter Prozess. Isaak, hat uns von Anfang an mit seinem sanften Wesen beeindruckt. Er wird sicher eine gute Arbeit in seinem Dorf machen. 

Kein Feier ohne richtig zünftiges Essen. Dieses Dorf hat es geschafft 5 Ziegen zu spendieren und eine richtige Party auf die Beine zu stellen. Es gehört sich natürlich dass Frauen und Männer getrennt sitzen. Aber halt, da hat sich einer auf der falschen Seite hingesetzt. Wahrscheinlich fand er die junge Dame zu attraktiv.

Wir Männer haben uns strikt an die Regeln gehalten und blieben unter uns. Rechts sitzt der Vater von unserer südafrikanischen Teamkollegin. Er hat seine Tochter für 3 Wochen hier bei uns besucht und war völlig angetan von der Gemeinschaft die er hier erlebt hat. 
Der junge Mann im weissen t-shirt kommt aus Deutschland und hat seinen Urlaub eingesetzt um im medizinischen Bereich mitzuarbeiten. 
Liebe Grüsse und bis zum nächsten mal

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Zwischenbericht


Alles gut?
So lautet die Frage die ich in Deutschland viel gehört habe. Gar nicht so leicht zu beantworten. In den afrikanischen Sprachen mit denen wir umgehen, ist es ähnlich. So lange die wichtigsten Körperfunktionen da sind, ist im Prinzip alles gut. 
Es bedarf da ja oft einer etwas genaueren Beschreibung was das Leben gut macht, ich versuche das mal anhand einiger Bilder zu illustrieren. 

Es ist gut wenn man Dinge, Fakten, Erfahrungen die man über viele Jahre sich angeeignet hat, weiterzugeben. Hier ist Dörte beim Unterrichten einer Klasse von angehenden Pastoren in Kijabe. Der Themenbereich umfasst Interkulturelle Kommunikation und Umgang mit verschiedenen Religionen.
Nicht nur bei angehenden Pastoren hatten wir beide das Vergnügen in den gleichen Bereichen unsere Erfahrungen weiterzugeben. Die Gruppe von jungen afrikanischen Ärzten war uns für eine Woche lang anvertraut von einer Universität im Westen Kenias. Das Ziel dieser Uni ist es Allgemeinärzte so auszubilden dass sie sich jeder Kultur auf sensitive Weise sich anpassen können um gleichzeitig das ihnen selber so wichtige Teil ihres Lebens, das Evangelium Christi, weiterzugeben. 
Im Somalistadtteil von Nairobi war die Wiedersehensfreude gross als wir uns mit der persönlichen Assistentin einer Abgeordneten nach langer Zeit wieder gesehen hatten. 
Vor etwa 2 Wochen begann das Programm das wir von langer Hand geplant hatten, eine Zusammenarbeit zwischen Kijabe und unserer Stadt hier. Die zwei die hier Dörte flankieren sind die ersten Vertreter des Notfall medizinischen Programms das für die nächsten 3 Jahre hier laufen soll. Dr. Jon und die kenianische Kollegin sind die Pioniere die sich getraut haben zu uns raus zu kommen um das super wertvolle Trainingsprogramm hier gut einzufädeln. 
Ach so, der kleine hübsche auf Dörtes Arm ist Munene, der kleine Sohn unserer Kollegen, die wir schon mal vor über einem Jahr im blog hatten. Damals war ihr Haus fast komplett unter Wasser und sie mussten eine Weile bei uns im Hause Zuflucht finden. 
Bis die Tage, Tommes